Nach der Sommerpause stand am 6. September in Lünen das erste Landes-Einzelturnier (LET) für die Altersklassen U17 und U20 auf dem Programm. Für unsere Bushidos war dies die erste Gelegenheit, ihren aktuellen Leistungsstand nach den Sommerferien unter Wettkampfbedingungen zu überprüfen – und das mit erfreulichen Ergebnissen!
U17: Bronze im vereinsinternen Duell – und starke Kämpfe in allen Gewichtsklassen
In der stark besetzten Gewichtsklasse -60 kg gingen gleich zwei Bushidos an den Start: Mykhailo Mykolaichuk und Adil Rustamli. Beide zeigten eindrucksvolle Leistungen. Während sich Adil Rustamli mit drei Siegen bis ins Habfinale durchkämpfte, zog Teamkamerad Mykhailo Mykolaichuk nach einem verlorenen Viertelfinalkampf vorzeitig in die Trostrunde ein. Durch diese konnte er sich dann aber blitzschnell durchkämpfen. Sodass er es im kleinen Finale zu einem vereinsinternen Duell kam, das Mykhailo Mykolaichuk mit einem technisch sauber ausgeführten Sankaku-Gatame für sich entschied und sich damit die Bronzemedaille sicherte. Adil belegte einen respektablen 5. Platz.
Sein Zwillingsbruder Majid Rustamli (-81 kg) kämpfte sich mit zwei Siegen und einer Niederlage ebenfalls bis ins kleine Finale vor. In einem spannenden Duell um Bronze gegen Fabian Sadowski (TUS Reuschenberg) unterlag er trotz zwischenzeitlicher Führung denkbar knapp, sodass auch für ihn am Ende der 5. Platz auf dem Tableau stand.
Die anderen Bushidos Daniel Rosin (-73 kg), Manolo Sinz (-66kg) und Rosa Osmanova (-57kg) konnten teilweise ihre Auftaktkämpfe für sich entscheiden, schieden dann aber aus dem Wettkampf aus. Dennoch sammelten sie viel Erfahrung.
U20: Bronzemedaille für Joshua Vrosch und starke Leistungen im Feld
In der Altersklasse U20 freute sich Joshua Vrosch (-55 kg) besonders über seinen dritten Platz – eine tolle Leistung, insbesondere angesichts seiner noch jungen Wettkampferfahrung und dem gelb-orangenen Gürtel.
Leif Venjakob (-73 kg), Rufus Laux (-81 kg), Osman Osmanov (-66 kg) zeigten in ihren Kämpfen starke Ansätze und konnten teilweise die Auftaktkämpfe gewinnen, verpassten aber die Kämpfe in die Endrunden. Verletzungsbedingt musste Osman Osmanov in Runde zwei den Wettkampf trotz Führung für sich beenden.
Trainerin Tu Linh Lam zeigte sich sehr zufrieden mit dem Auftritt ihrer Schützlinge:
„Nach der Sommerpause war dies ein wichtiger Gradmesser. Jeder weiß nun, wo er steht. Wir haben viele gute Ansätze gesehen und wissen, woran wir weiterarbeiten müssen. Vor allem freut mich, wie motiviert und engagiert alle auf der Matte waren – der Spaß am Judo war deutlich spürbar.“
Mit diesen Leistungen im Rücken geht es motiviert in die nächsten Trainingswochen – wir freuen uns auf die kommenden Wettkämpfe!