Der 9. Int. Bayer Judo Cup lockte am Wochenende vom 27.-28.9.2025 über 450 Athlet*innen der Altersklassen U14, U17 und U20 nach Leverkusen. Damit erreichte der Bayer Cup in diesem Jahr einen Teilnehmerrekord. Vertreten waren neben zahlreichen deutschen Landesverbänden auch Belgien, Frankreich, Luxemburg und Niederlande.
Acht Bushido Judoka stellten sich am Samstag in der U17 und U20 ihrer starken Konkurrenz. In einem Teilnehmerfeld von 39 Startern marschierte Mykhailo Mykolaichuk (-60kg, U17) mit fünf souveränen Siegen ins Finale. Hier wartete der Niederländer Celil Uyar. Beide Athleten schenkten sich nichts und lieferten sich ein spannendes Duell, dass bis ins Golden Score ging. Zu Beginn der Verlängerung nutzte der Niederländer eine Unachtsamkeit des Kölners aus und erhielt einen Wazari. Damit verlor Mykhailo Mykolaichuk zwar knapp die Goldmedaille, aber sicherte sich verdient Silber.
Alle weiteren Bushidos zeigten zwar tolles Judo, konnten sich aber nicht in die Endrunden vorkämpfen. Adil Rustamli (-60kg) gewann nach einem Schlagabtausch vorzeitig seinen Auftaktkampf, verlor die zweite Runde aber knapp mit Wazari. In der Trostrunde konnte er zwei weitere Kämpfe für sich entscheiden, schied dann aber aus dem Wettkampf aus. Trainingspartner Manolo Sinz (-66kg, aktuell noch in Pulheim) konnte ebenfalls die erste Runde gewinnen, schied dann aber auch nach zwei Niederlagen aus.
In der Gewichtsklasse bis 73kg gewann Adrian Hebler souverän die ersten beiden Kämpfe. Einmal mit einer Würgetechnik und einmal ging er mit Yuko in Führung und konnte den Vorsprung durch eine gute Taktik über die Zeit bringen. Gegen seine zwei darauffolgenden und erfahrenen Gegner hatte er leider keine Chance. Daniel Rosin (-73kg) wird nach einer Auftaktniederlage in die Trostrunde geschickt. Hier ging er zunächst mit Wazari in Führung und baute den Vorsprung weiter aus, sodass er seine zweite Runde gewann. Danach schied auch er leider aus. Majid Rustamli (-81kg) verlor knapp in Runde eins, konnte anschließend einen Kampf gewinnen und musste sich im nächsten Kampf gegen den späteren Drittplatzierten geschlagen geben.
Bei der weiblichen U17 ging nur Rosa Osmanova (-57kg) als eine der Jüngsten auf die Wettkampfmatte. Ihr Ziel: Erste Wettkampferfahrungen auf internationaler Ebene sammeln. Im Auftaktkampf konnte sie sich nicht durchsetzen, kämpfte sich aber dann mit voller Stärke zurück und besiegte ihre nächste Gegnerin mit einem Armhebel. Dass die Athletinnen in ihrer Gewichtsklasse bereits viel mehr Erfahrung hatten, zeigte sich spätestens im nächsten Kampf, den sie zwar nicht gewinnen konnte, aber eine starke Leistung gezeigt hat.
In der Altersklasse U20 startete Rufus Laux (-81kg). Noch angeschlagen, konnte er seine Leistung nicht zu 100% abrufen. So verlor er seine beiden Kämpfe und schied frühzeitig aus dem Wettkampf aus.
Trainerin Tu Linh Lam wurde am heutigen Tag von Osman Osmanov und Platon Porotnikov unterstützt und ist sehr zufrieden mit den Leistungen der Athlet*innen. Nun heißt es weiter dran bleiben, um beim Bundessichtungsturnier in Herne am 11. Oktober erneut angreifen zu können.